Hier geht es um alles was am Grill liegt, sich um einen Spieß dreht, in einer Pfanne gebraten wird, in einem Dutch Oven langsam vor sich hin gart, im Rauch langsam zu etwas Besonderen wird und um alles was schmeckt, das Wasser im Mund zusammen laufen lässt und uns zwingt die Finger ab zu lecken.


Cheerio Chris!

Be A Man Season Your Pan

Gutes Werkzeug braucht die richtige Pflege und auch die richtige Inbetriebnahme. Meine Pfannen sehen im Allgemeinen eher ungepflegt aus...ich nenn es räudig. Klingt cooler und macht so einen verwegenen Eindruck. Ja und wer will nicht vor seinem Grill stehen und die Bewunderung der Gäste ernten und hören....So was kenn ich nicht, das hab ich noch nie bei, ja wo auch immer jetzt, gesehen. Ja ich bin halt einfach cooler als ihr. :)
Viel blödes Gerede um nicht viel, dass eigentlich jeder kann. Um seine Pfannen in Schuss zu bringen benötigt es nicht viel.
Zuerst die guten Stücke von der Schutzschicht befreien. Das geht ganz einfach. Man braucht nur etwas Spülmittel und einen Schwamm. Dann heißt es das erste und einzige mal mit Spülmittel ordentlich schrubben bis die Oberfläche schutzschichtfrei ist. Diese Schuitzschicht dient den Erhalt der Pfanne so lange sie nicht verwendet wurde und in einem Lagerraum darauf wartet bis sie ihr Meister holt.
Ist dieser Film mal ab ist die Pfanne angreifbar und den Gezeiten ausgesetzt.
Dies ist mit ein Grund warum ich meine Pfannen immer etwas ölig halte. Sie sollen nicht in Öl schwimmen aber eine dünne merkbare Schicht darf ruhig da sein. Und mir ist noch nie eine Pfanne ranzig geworden. Liegt aber auch daran dass sie immer in Betrieb sind.
Nach dem die Schutzschicht runter ist kommt ordentlich Öl in die Pfanne mit ein paar Löffeln Salz und Kartoffelscheiben. Diese werden dann so lange gebraten bis sie braun sind. So braun, dass man sie nicht mehr essen möchte. Sollte man auch nicht.
Wichtig bei der Verwendung von Schmiedeeisenpfannen ist auch die Größe. Will man sie auf Ceran oder E-Herden verwenden darf die Pfanne nie größer als das Kochfeld sein. Im schlimmsten Fall werfen sich die Pfannen und verlieren die Form. Kein Mensch braucht wackelnde, klappernde Pfannen. Ist dieser Einbrennvorgang abgeschlossen wird der Inhalt entsorgt. Wo dieser hinkommt hat jeder für sich zu verantworten und ich will hier niemanden erklären müssen was er mit seinen Abfällen zu tun hat. Ab jetzt wird die Pfanne verwendet, nur noch mit Wasser und einem Schwamm ausgewaschen und wenn nötig eingeöld. UND NIE, NIE NIEMALS mit Seife oder anderen Spühlmitteln gewaschen. Die ganze Patina die man sich mühevoll erkocht hat würde zerstört sein und alle Arbeit wäre vergebens und erneut zu machen.
Jeder einzelne Kochvorgang macht die Pfanne nur besser und wenn man sie mal hat gibt man sie auch nie wieder her. Ein Begleiter für´s ewige Kochleben. Hat man die Möglichkeit seine Pfannen außerhalb geschlossener Räume einzubrennen, dann sollte man diese nutzen.
Ich glaube, dass es endlose viele Ansichten gibt welches Öl man verwendet oder bei welcher Temperatur man seine Pfannen einbrennt. Vielleicht gibt es auch jemanden der sich über die Kartoffelart und das Salz Gedanken macht.....ich bin keiner davon.  Ich  verwende einfaches handelsübliches Öl, heize meinen Grill auf und brenne meine Pfannen direkt ein. Ganz einfach wie Pommes frittieren. Macht jeder x-mal in seinem Leben. Unterm Strich zählt für mich, dass die Pfannen ihren Dienst erfüllen und ich selbst bei Fisch gute Ergebnisse habe.
Natürlich hat jeder seine Art entwickelt eine Pfanne gebrauchsfertig zu machen. Und es bedarf auch keiner 1.000 Worte welche Art nun richtig oder Falsch ist. Das Ergebnis zählt und das sieht man jedesmal wenn man darin kocht.
Sollte es nur einen einzigen Pfannenneuling geholfen haben, habe ich schon meine Mission erfüllt.

Cheerio Chris

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