Hier geht es um alles was am Grill liegt, sich um einen Spieß dreht, in einer Pfanne gebraten wird, in einem Dutch Oven langsam vor sich hin gart, im Rauch langsam zu etwas Besonderen wird und um alles was schmeckt, das Wasser im Mund zusammen laufen lässt und uns zwingt die Finger ab zu lecken.


Cheerio Chris!

Hawaii in der Pfanne

Um etwas Sommerfeeling in die kalte Jahreszeit zu bringen, habe ich mir mal eine Art Hawaii Schrimps gegönnt.
Wenn es draußen eisig ist, darf man schon mal in Richtung der Insel von Surfer und Meeresfrüchte schielen.
Und was da zwangsläufig auftaucht sind Food Trucks in denen Knoblauch Butter Schrimps angeboten werden.
Was liegt da noch näher, als selbst die Eisen aufs Feuer zu stellen?
Eierreis funktioniert auch in einer Pfanne.
Da kenn ich nix!
Die Schrimps säubern, würzen und mit Mehl bestreuen.
Öl und Butter in einer Pfanne erhitzen.
Den Knoblauch darin langsam bei mittlerer Temperatur braten.
Anschließend die Schrimps auf jeder Seite kurz braten.
Mit Weißwein aufgießen und die Flüssigkeit reduzieren lassen.
Schnell und heiß servieren.

Die Schrimps:
500gr Schrimps in der Schale
1 Knolle Knoblauch, geschählt und fein gehackt
1Tl Cayenne Pfeffer
2El Paprikapulver
grobes Salz nach Geschmack
trockener Weißwein
1-2 El Mehl
Butter
Öl
Will man es schärfer/würziger ist Chilisauce natürlich erlaubt.
Ich habe einen Schuss Sweet Chili Sauce dazu gegeben.
Abschließend ein guter Tipp.
Rechnet damit, dass die Finger kleben und jede Menge Schalen am Teller liegen.
Ein paar Servietten mehr, werden auf keinen Fall schaden.
Aloha!

Hühnerbrust mit reichlich Grünzeugs

Nicht ganz der Klassiker und trotzdem sehr gut.
Hühnerbrust gefüllt mit Schinken und einer ordentlichen Kante Käse.
Nur mit Salz gewürzt und in einer Grillpfanne angebraten.
Anschließend mit Bier aufgegossen und langsam, bei mittlerer Temperatur gar werden lassen.

Dazu jede Menge Gemüse.
Pilze, Zucchinischeiben, Zwiebeln, was die Vorratskammer hergibt.
Die verschiedenen Sorten angebraten und anschließend in einer großen Pfanne mit Olivenöl und Oregano, Salz und Pfeffer gewürzt und nochmals kurz übergrillt.

Spiegelei, der immer währende Qualitätstest.
Wenn es rutscht, wird alles gut.

Cheers!

Bolognese vom Reh

Ich habe mal wieder eine kleine Tauchfahrt in den Tiefen der Kühltruhe gemacht und bin dort wie nicht anders zu erwarten, auch fündig geworden.
Ein buntes Allerlei an Fleischstücken vom Reh, welche für Chili geplant waren, konnte geborgen und im Anschluss verkocht werden.
Wie sonst auch immer, wurden Karotten, Selleriestangen und Zwiebeln geschnitten und angebraten.
Ein paar Knochen und Speck sorgten für mehr Unterhaltung im Topf.
Hier wurde Hackfleisch wirklich noch gehackt.
Wolfen kann ja nun wirklich jeder.
Nach dem Farbe auch Fleisch war, kam Tomatenmark, Paprikapulver und Knoblauch in die Mischung.
Gewürzt wurde mit Salz, Pfeffer und Oregano.
Und anschließend wurde mit gehackten Tomaten aufgegossen.
Wie nicht anders zu erwarten, folgte dann der große Moment.
Deckel drauf und warten.
Der erste Blick nach ca. 3 Stunden.
Und dann am Teller.
Cheers!

Red Neck Deer Chili

Es dreht sich einfach alles um Wild.
Oder zumindest recht oft.
Das Zeugs ist einfach unschlagbar.
Aus ein paar Stücken Fleisch und Bohnen wird im Handumdrehen ein Topf voll Freude.
Da darf man sich auch nicht wundern, wenn man Tränen in den Augen hat.
Manchmal Freudenstränen und dann wieder diese Tränen, die verraten, dass man vielleicht zu tief in die Chilidose gegriffen hat.
Diese beiden Rubs, Ancho Chilis, Chipotles, Salz, Pfeffer und Oregano machten eine runde Sache aus ein paar Kilo Fleisch.
Eine große Zwiebel und jede Menge Knoblauch durfte natürlich auch nicht fehlen.

Das Fleisch wurde gewürfelt und mit Red Neck Rub gewürzt.
Anschließend wurde alles scharf angebraten.
Da die Menge einfach nicht mehr zu bändigen war, wurde alles nach und nach in einer Pfanne gebraten und der Bratensatz immer wieder abgelöscht und zum bereits gebratenen Fleisch gegeben.
Nach dem alles Farbe hatte, wurde mit Tomaten und Suppe aufgegossen.
Dann kam der Deckel drauf.
Jetzt kann gegessen werden.
Chili und Reis.....und ein Kühles!
Mein Lebenselexir!
Cheers!

Rump und Entenbrust

Mir war mal so nach einer Art asiatischem Mix von Rind und Ente.
Dazu gab es gebratenen Eierreis.
Und natürlich Brokkoli um die ganze Mahlzeit so richtig gesund zu gestalten.
Und sollte jemand der Meinung sein, dass die Angelegenheit nicht authentisch oder original ist, oder in irgendeiner Art nicht so ist, wie er sich das als asiatisch vorstellt, ist das total in Ordnung für mich.
Die Entenbrust wurde wie gewohnt in die kalte Pfanne, mit der Hautseite nach unten gelegt und so langsam auf Temperatur gebracht.
Zuerst das ganze Fett aus der Haut und dann nur noch scharf auf der Fleischseite anbraten.
Klappt und schmeckt.
Reis und Ei wurde in der ersten Runde getrennt von einander zubereitet.
Kalten Reis in einer Pfanne anbraten.
Gemüse dazu.
Wieder anbraten.
Würzen nach Geschmack.
Anbraten.

In der Zwischenzeit ein paar Eier in einer zweiten Pfanne zubereiten.
Plan war, dass sich das Ei ganz locker vom Pfannenboden heben lässt und dann über den Reis verteilt werden kann.
Ich liebe es, wenn ein Plan gelingt.
Und ab damit in die Reispfanne.
Die Hautseite knusprig gebraten.
Anschließend nur noch auf Kerntemperatur bringen.
Zum Eierreis.
Der Reis wurde ein paar Stunden vorher gekocht und anschließend abgekühlt.
War beim momentanen Wetter keine große Sache.

Als erstes wurden in einer Pfanne fein gehackte Zwiebeln angschwitzt.
Dann folgte der Reis und dann das Gemüse.
Alle Zutaten wurden unter ständigem Rühren gebraten.
Gewürzt wurde mit wenig Salz, Pfeffer und Sojasauce.

Erst dann gesellte sich das Ei dazu.
Dieses wurde in einer Pfanne angebraten und mit Salz und Cayenne Pfeffer gewürzt.
Gewürzt wurden Rind und Ente mit einer fünf Gewürzemischung und kurz vor dem Braten mit einer ordentlichen Prise groben Salz.



Cheers!