Hier geht es um alles was am Grill liegt, sich um einen Spieß dreht, in einer Pfanne gebraten wird, in einem Dutch Oven langsam vor sich hin gart, im Rauch langsam zu etwas Besonderen wird und um alles was schmeckt, das Wasser im Mund zusammen laufen lässt und uns zwingt die Finger ab zu lecken.


Cheerio Chris!

Rindsrouladen mit Pilzfüllung

Winter ist nicht grundsätzlich Rouladenzeit, allerdings schmecken sie auch zu dieser Jahreszeit.
Deshalb hieß es ran ans Messer und ein paar Schnitzel geschnitten und eine Füllung zubereitet.
Alles ganz genau nicht klassisch.
Pilze, Oliven, Speck und Zwiebeln für die Füllung.
Das passt alles herrlich in meine Art von vegetarischen Jänner.
So Rouladen muss man klopfen.
Auch wenn man sie dann schmort.
Dafür gibt es genau ein Werkzeug.
Und es ist keine Pfanne und auch nicht die Faust.
Gewürzt mit Pfeffer und Salz.
Eine Schicht Estragon oder Englischen Senf.
Wenn man will auch gerne eine Mischung davon.
Und ganz im Stil von Sommerrollen wird gefaltet und gedreht.
Was mich auch gleich wieder zum Thema Sommerrollen bringt.
Die haben 2020 allem Anschein nach die Welt erobert.

Gerollt und in Mehl gewälzt.
Ich weiß schon, man kann auch mehlieren sagen.
Hört sich aber irgendwie unanständig an.
Scharf anbraten und mit einem kräftigen Schuss irischen Whisky aufgießen. 
Warum gerade Irischen?
Ganz einfach.
Bourbon trink ich lieber selbst.
Bevor alles in der Hitze verschwindet, kommen noch fein gehackte Oliven und Kapern zur Sauce.
Deckel drauf und ab damit ins Rohr.
Die Sauce wurden etwas gebunden und mit Creme Fraiche verfeinert.
Serviert mit Nudeln in Pesto geschwenkt.

 Cheers!

Lasagne

Es war wieder mal Zeit die Nudelmaschine in Betrieb zu nehmen.
Das bedeutet nicht nur sehr gute Nudeln sondern auch einen tierischen Spaß.
Zumindest für den Teig, wenn er mein Elend sieht.
Das nur mal so am Rand erwähnt.

Wenn der Teig mal in Form gebracht ist, wird die Lage entspannter.
Die Zutaten sind überschaubar.
Ein Ei auf100 Gramm Mehl.
Da Lasagne nur mit Fleisch irgend wie langweilig ist, musste Gemüse mit ins Rennen.
Gegrillte Zucchini.
Gebratene Pilze mit Zwiebeln, Spinat und natürlich eine Fleischsauce.
Der Teig darf ruhig 30 Minuten geknetet werden.
Oder bis man merkt, dass er schön geschmeidig ist.
Wie man jetzt die Angelegenheit schichtet, kann man ganz frei entscheiden.
Wichtig ist, dass ordentlich Bechamelesauce dabei ist.
Soll ja richtig Gas geben und nicht nur so halbherzig sein.

Zur Sauce immer wieder Käse dazu.
Wenn schon, denn schon.
Und oben drauf, natürlich extra Käse.
Ab in die Röhre...raus aus der Röhre.
Von der restlichen Fleischsauce wurde dann noch eine Tomatensauce gezaubert.
Fleisch zu Gemüse ist ja nicht schlecht und Gemüse zu Fleisch kann man auch lassen.

Cheers!

Rehrücken und Wokkartoffeln

Da ich meinen Wok wirklich sehr schätze, bleibt es dem guten alten Stück nicht erspart, dass Kartoffeln darin gebraten werden.
Das muss man sich mal vorstellen.
Absolut zweckentfremdet und trotzdem verdammt gut.
Das kann ich hier schon mal sagen.
Das Reh wurde mit Salz, Pfeffer und Olivenöl gewürzt.
Ein Rosmarinzweig durfte auch noch Gesellschaft leisten.
So durfte das gute Stück in der Kühlung ein paar Stunden bleiben.

Dann ging es ab auf die Gussplatte.
Zu den Kartoffeln kamen Salz, rote Zwiebeln und jede Menge Olivenkaut.

Keine Spur von Asiatisch und trotzdem gelungen.


Mit Rotkraut serviert und mit Genuss verspeist.

 Cheers!

Grillkotelett mit Kartoffeln

Eigentlich schon ein Klassiker.
Kotelett und Kartoffeln.
Was kann es Besseres geben?
Man knallt einfach eine Käsekrainer auf den Grill.
So wird es noch um eine Stufe besser.
Und durch den Spargel setzt man der Angelegenheit die Krone auf.
Bei den Koteletts wurde ein Fleischer aus der Umgebung aufgesucht.
Da gibt es immer wieder feinst gewürzte Schweinereien.
Und regional darf man ruhig mal anderen das Würzen überlassen.

Die Kartoffeln wurden leicht vorgekocht und anschließend in Olivenöl mit Knoblauch und Rosmarin gebraten.
Der Spargel kam direkt für ein paar Minuten auf den Grill und wurde anschließend mit den Kartoffeln in der Pfanne geschwenkt.
Zu den Koteletts und der Wurst braucht man nicht viel sagen.
Wobei so eine Käsekrainer schon einiges an Fachwissen erfordert.
Das soll man nicht unterschätzen.

Ich pikse sie mit einer dünnen Spitze an und grille sie indirekt vor.
Dann etwas näher an die Hitze um Farbe an die Wurst zu bekommen.
Sollte die Frage aufkommen, welche Art von Spitze man verwenden kann.
Ganz einfach.
Ein Messer kann hier sehr hilfreich sein.
Cheers!

Wok Ribs


 
Ribs sind ja so eine Sache die ganzjährig Saison haben.
Liegt vielleicht auch daran, dass man sie in allen Möglichen Varianten zubereiten kann.
Dieses Mal gingen sie ohne Rauch auf die Reise.
Denn es war die große Stunde des Woks.
Vorher mussten sie allerdings durch die Aluphase.
Das hört sich für manche vielleicht schlimm an.
Ist in Wirklichkeit nur halb so wild.

Selbstverständlich hätte ich sie auch vorkochen oder in SV schwimmen lassen.
Erste Variante macht mir zu viel Aufwand und übrig bleibt dann auch noch eine Schweinesuppe die niemand braucht und auf gar keinen Fall will.

SV ist dann so eine Sache.
Da jetzt so ziemlich alles in Plastik köstlich zubereitet wird, weigere ich mich einfach zu solchen Mitteln zu greifen.

Also was bleibt?
Ganz einfach.
Alufolie! Heiß begehrt und von vielen gefürchtet.
Erster Schritt war die Ribs mit einer Asia Mischung zu würzen und sie dann für ca. 4 Stunden bei etwa 90-100 Grad zu garen.
Das kann man jetzt machen wie die Dachdecker.
Einfach so wie man will.
Gas, E-Herd, Kugelgrill...alles ist erlaubt.
So lange die Ribs vor sich hin faulenzen, hat man reichlich Zeit um die Beilagen zu machen.
Die Wirklichkeit sieht so aus, dass man eigentlich Zeit für alles mögliche hat und dann irgend wann mal die Beilagen kocht.
Außer man macht aus Gemüse schneiden und Reiskochen eine Doktorarbeit, dann kann es etwas länger dauern und mit der Zeit knapp werden.

Der Eierreis wurde wie gewohnt zubereitet.
Vorgekochter, kalter Reis mit Kokosöl, Schalotten und Karotten gebraten und dann das Ei dazu.
Und hier zahlt es sich einfach aus, das Ei nicht nur unter den Reis zu mischen, sondern wirklich eine Art Omelett zu braten.
Dann wurde es Ernst.
Die geschnittenen Ribs durften endlich in den Wok.
Das dauerte wirklich nicht mehr lange.
Kurz die Rippchen zur Seite stellen und Gemüse braten.
Dann wieder alles für eine kurze Runde im Wok vereinigen.
Dazu eine Mischung aus:
Sojasauce
Ananassaft
Ketchup
Knoblauch
Chili
Natürlich hätte ich den Tellerrand säubern können.
Ich hätte auch ein SV-Gerät benutzen können und hab es nicht.
Cheers!