Hier geht es um alles was am Grill liegt, sich um einen Spieß dreht, in einer Pfanne gebraten wird, in einem Dutch Oven langsam vor sich hin gart, im Rauch langsam zu etwas Besonderen wird und um alles was schmeckt, das Wasser im Mund zusammen laufen lässt und uns zwingt die Finger ab zu lecken.


Cheerio Chris!

Pastrami von der Rinderbrust

Als bekennender Schönwettergriller war es nicht der Zeitpunkt, den ich ganz oben ansiedeln würde, um den Smoker anzuwerfen.
Allerdings muss man sich zu manchen Dingen einfach zwingen.
Dann wirds schon irgend wie.
Und da ich keine Kinderspielplatzfeuer im Smoker betreibe, wo ich alle paar minuten ein Holzscheit in Streichholzgröße nachlege, klappt so ein Unterfangen auch ganz gut.
Gewürzt wurde mit einer Gewürzmischung "K. grillt".
In der Lake habe ich das Ding für eine Woche liegen lassen.
Für den Erstversuch erschien mir das passend.
Genaue Infos gab es auf der beigepackten Anleitung.
Daran kann, muss man sich allerdings nicht halten.
Der Rub war teilweise grobkörnig.
Das schmeckt allerdings nicht wirklich schlecht.
Also sicher kein Kritikpunkt.
Eher sogar ein Plus, wenn man selbst am Rub und dessen Körnung rum schrauben und drehen will.
Also sollte es jemand feiner wollen, lässt sich das Zeugs ohne Probleme auch feiner machen.
Raus kam das gute Stück bei rund 75 Grad.
Wenn jemand glaubt ich habe noch ewig gewartet bis ich es angeschnitten, aufgeschnitten und verspeist habe, liegt er voll daneben.
Kann schon sein, dass man danach noch einiges tun soll, kann oder muss.
Ich hab´s gleich mal verkostet.

Ich habe mich auf ein paar wenige Dinge beschrenkt.
Brot, Gurken, Käse und Pastrami.
Man kann natürlich nach Belieben belegen, mir schmeckt es so am besten.
Und natürlich Bier.
Cheers Chris!

Pad Thai mit Ente

Nach dem Pad Thai im Sturm die Küche erobert hat, kommt es immer wieder auf den Tisch.
Und weil es wieder mal Zeit für Enten war, hüpfte ein Stück davon in den Wok.
Diese wurde im Ganzen gebraten, aufgeschnitten und gewürzt.
Dann ruhte sie für eine Nacht und wurde am nächsten Tag scharf angebraten.
So kann man wenn man will, von zweimal gebratener Entenbrust reden.
Die Entenbrust wurde ungewürzt auf der Hautseite langsam ausgebraten und anschließend auf der Fleischseite scharf angebraten.
Danach durfte sie kurz rasten.
Anschließend wurde sie aufgeschnitten und mit Austernsauce, Chiliflocken, Ingwer und Knoblauch gewürzt und kalt gestellt.
Zur Ente kam natürlich auch reichlich Gemüse.
Fein geschnittene Zucchini, Karotten, Frühlingszwiebel und Zuckererbsenschoten.
Das Gemüse wurde in Kokosöl scharf angebraten.
Dann die Entenstreifen und fein gehackter Ingwer.
Salz, Pfeffer und ein Schuss Sojasauce.

Ganz zum Schluss noch Sojasprossen und fertig.

Die Nudeln wurden kurz vorgekocht und anschließend in einer Mischung aus Tofu, Scharlotten und Knoblauch gebraten.
Gewürzt mit Pad Thai Sauce.
Dann eine Art Omelett in der Pfanne angerührt und mit Frühlingszwiebeln unter die Nudeln gemischt.
Serviert mit gestoßenen Erdnüssen und Chiliflocken.
Cheers!

Steak asiatiasch...irgendwie

Ich bin mir ganz sicher, dass es genau nicht asiatisch ist.
Allerdings schmeckt es schon irgend wie nach Urlaub.
Eigentlich ist es nur eine Zusammenstellung von Dingen die ich mag.
Und deshalb durfte alles gemeinsam auf den Teller.
Pad Thai mit Steakstreifen, Shrimps und Zuckererbsenschoten.
Eine abgespeckte Variante von Pad Thai.
Eigentlich fehlte nur der Tofu.
Darauf kann man allerdings verzichten ohne große Geschmackseinbusen zu machen.

Das Steak wurde mit groben Salz gewürzt und dann scharf angebraten.
Anschließend durfte es kurz ruhen.
Dann wurde es aufgeschnitten und mit gestoßenem Szechuan Pfeffer gewürzt.
Für mich eine Punktlandung mit Telemark!
Keine Spur von authentisch.
Mit einem Singha kommt man der Sache allerdings schon sehr nahe.
Cheers!

Burger mit Over Medium

Runde zwei auf meiner neuen Gussplatte.
Dieses Mal ein Burger mit ordenltich Käse, Ei und natürlich gebratene Zwiebeln.
Dazu auf der Platte gebratene Chips.
Für mich ist es wichtig, wenn sich auch Eier auf Guss braten lassen.
Diese wurden auf Speck gebraten und dann einmal rum gedreht.
So eine Art Bacon and Eggs over medium.
Doppelt Kässe am Patty.
Dann die Zwiebeln und oben drauf das Ei.
Auf Parmesan gerösteter Bun.
Das gibt extra Geschmack.
Die leichte Süße vom Brioche mit Parmesan ist echt zu empfehlen.
Und natürlich ein kühles Blondes!
Um etwas mehr Burgerhüttenfeeling zu bekommen, wurde alles vor dem Servieren in Folie eingepackt.
Cheers!

Wildbratwurst mit Bratkartoffeln

Ein kleiner Hockerkocher sorgt im Moment dafür, dass die Grills kalt bleiben.
Ist nicht so, dass ich zu faul bin Kohle anzuheizen.
Es ist nur so, dass die guten Gusseisenstücke einfach genial sind.
Und wie man weiß, werden sie durch den Gebrauch immer besser.
Also bleibt mir eigentlich gar nichts anderes übrig, als mit ihnen zu kochen.
Man soll es einfach nicht glauben.
Da ist mir dann auch noch eine Gussplatte reingelaufen, die wie die Faust aufs Auge zum Hockerkocher passt.
Zufälle gibt´s.
Jetzt hab ich eine Mehrzonenkochplatte aus Guss.
Und die musste natürlich eingeweiht werden.

So wanderte eine Wildbratwurst auf die Platte und Bratkartoffeln mit Parmesankruste.
Nur so am Rande bemerkt.
Die Kartoffeln und die Wurst lieferten sich ein wirklich hartes Geschmacksrennen.

Die Kartoffeln und der Parmesan gewendet und gut angebraten.
Dann die Zwiebeln und die Chilis oben drauf.
Die Wurst, um die es immer geht.
Alles vereint.
Die Wildwurst im, mit Käse gefüllten Gebäck mit Zwiebeln und Senf.
Dazu die Kartoffeln mit Parmesan knusprig gebraten und mit sautierten Zwiebeln und Chilis serviert.
 Und natürlich die Nachspeise!
Schwarz wie meine Gussschätze.
 Cheers!