Hier geht es um alles was am Grill liegt, sich um einen Spieß dreht, in einer Pfanne gebraten wird, in einem Dutch Oven langsam vor sich hin gart, im Rauch langsam zu etwas Besonderen wird und um alles was schmeckt, das Wasser im Mund zusammen laufen lässt und uns zwingt die Finger ab zu lecken.


Cheerio Chris!

Panierte Steinpilze

Ich glaube, dass man hier ruhig von einer Krönung eines Klassikers sprechen darf.
Wer kennt sie nicht?
Panierte Champions.
Ein Leckerbissen der beinahe, nicht einfacher geht.
Und jetzt getoppt und beinahe unschlagbar veredelt.
Veredelt durch den Pilz der Pilze.
Was gibt es Besseres, als einen Teller frischer Steinpilze?
Klare und einfache Antwort.
Alles was mehr als ein Teller ist.
Zur Zubereitung kann man nicht wirklich viel sagen.
Die Pilze wurden geputzt und in übergroße, mundegerechte Stücke geschnitten.
Also so wie es einen eben passt.
Danach das altbekannte Spiel.
Mehl, Ei und Bröseln.

Und dann ab ins heiße Öl. 
Bei welcher Temperatur?
Wenn man ein kleines Stück Panier ins Öl gibt und sich Blasen bilden, ist es so weit.
Dann darf man los legen.
Der gute, alte Gusstopf und der Hockerkocher.
Ein unschlagbares Team.
Und den Pilzen hat´s gefallen.
Serviert mit hausgemachter Chiliburgermayo.

Cheers!
 

Rib Eye und Kartoffeln

Ich kann nun, nach ein paar gelungen Versuchen endgültig sagen, dass ich mit dem Kauf dieser Höllenfeuermaschine nicht falsch lag.
Auch wenn es ein Discountergerät ist, arbeitet es wirklich zufriedenstellend.
Soll nicht heißen, dass man in der Oberklasse nicht noch besser unterwegs ist.
Aber das Ding macht, wofür es gebaut wurde.
Der Garraum ist verhältnismäßig groß und der Brenner befeuert zwar nicht den ganzen Raum, aber immerhin einen wirklich brauchbaren Anteil.

Jeder der mich kennt weiß, dass ich mir so ein Ding nicht kaufe, nur um ein Steak zu bestrahlen.
Dafür ist mir der Aufwand einfach zu groß.
Da muss schon mehr drinnen sein.
Abhaken kann ich Steak.
Wäre schlimm, wenn es anders wäre.
Abhaken kann ich auch Pizza.
Schön, dass auch diese Versuche erfolgreich waren.
Und nun kann ich auch Beilagen abhaken.
Kartoffeln werden darin genial.
Man kann sie gut und gerne mit denen vom weihnachtlichen Markt vergleichen.
Ich meine die Dinger, die in diesen schwarzen Öfen gemacht werden.
Innen weich und außen knusprig und dann so ein gewisses Etwas.
Und wenn man will, kann man Cheddar über den Kartoffeln schmelzen lassen.
Absoluter Tipp!

Bei so Beilagen, wird der Hauptdarsteller zum Statisten.

Eine kleine Notiz für mich.
Vielleicht auch der kleine, feine Unterschied zu den Oberklassegrills.
Man sollte, wenn man das Steak reverse zubereitet, mit der Temperatur doch etwas weiter drunter bleiben.
Nach zwei Versuchen mit Steaks von 2,5 Zentimeter kann ich sagen, dass man ruhig 8-10 Grad unter der angepeilten Temperatur bleiben sollte. 
Ist vielleicht kein Weltuntergang, wenn man gerne medium-rare mag.
Da bekommt man immer noch ein recht gutes Resultat.
Wenn es allerdings medium sein soll, kann ich mir gut vorstellen, dass es eng wird.



Cheers!

Oberhitzepizza 2. Versuch


Die zweite Runde wurde eingeläutet.
Dieses Mal ging ich die Sache schon etwas gewagter an.
War auch kein Wunder.
Wenn man aus Tiefkühlpizza eine richtig gute und knusprige Angelegenheit macht, kann man schon gestärkt ans Werk gehen.
Was soll da noch schief gehen.
Einiges, wenn man ahnungslos ist wie ich.
Allerdings kann man sich Mut nicht kaufen.
Und da muss man dann auch schon mal was riskieren.
Auch wenn es sich in diesem Fall, "nur" um Fertigteig handelt, kann ich voll Stolz sagen, dass ich ohne Gezicke an die Sache heran gegangen bin. 
War doch die eine oder andere, nicht zu unterschätzende Hürde zu nehmen.
So Teig macht kaum Anstalten, ganz von alleine, auf eine Pizzaschaufel zu hüpfen.
Auch ist es nur ganz selten zu beobachten, dass er dann wie von Geisterhand auf den Pizzastein huscht.
Also Stolpersteine die doch Geschick und Geduld erfordern, wenn man am Ende nicht einen gefüllten Pizzateigklumpen am Teller liegen haben will.
Und da mir Teig immer wieder Angstschweiß auf die Stirnzaubert, war die Herausforderung nicht zu unterschätzen.
Ich rede jetzt auch nicht lange um den heißen Teig.
Die Sache ist denkbar einfach.
Der Pizzateig wurde halbiert, da er sonst nicht auf den Stein passte.
Ich gehe davon aus, dass der Belag keinen großen Einfluss auf das Gelingen hat.
Deshalb auch darüber keinen Bericht.
Außerdem kennt sich da selbst der aus, der bis jetzt nur Pizza gegessen hat. 

Was zu sagen bleibt ist nicht viel.
Ich kann den zweiten Versuch als gültig abschließen.
Der Teig war knusprig und ging richtig gut auf.
Aufpassen sollte man einfach nur darauf, dass man nicht zu nah an der Strahler kommt.
Dann ist der Traum von Pizza vorbei.
 Cheers!

Reverse Top Heat Bone In Rib Eye Steak

Langer Name um nicht viel Neues.
Steak wird sicher schon recht oft zubereitet worden sein.
Und wahrscheinlich auch in einem Oberhitzegrill.
Für mich allerdings, war das noch nicht der Fall.
Somit darf ich schon etwas mehr Aufsehen darum machen.
Rib Eye und auch das Ding mit dem Knochen dran, ist kein Neuland.
Reverse ist auch bekannt, auch wenn es nicht auf der Tagesordnung steht und ich meine Steaks meist unter ständigem Wenden zubereite.
Um das neue Spielzeug zu testen, musste allerdings mal ein etwas größeres Stück her.
Ich weiß schon, dass alles was dünner als XY ist, Carpaccio ist.
Den Partygag kennt man überall und nachfolgende Generationen von Grillsportskanonen werden bei Widerrede in Schnappatmung verfallen.
Bleiben wir bei den Fakten.
Als erstes wurden die Kartoffeln ganz leicht vorgekocht und anschließend in den Kugelgrill befördert.
Dort durften sie ganz gemütlich vor sich hin garen.
Dem Steak erging es ähnlich.
Mit einem Zweig Rosmarin und Butter in eine Pfanne gelegt und bei niedriger Temperatur langsam in Fahrt bringen.
Das dauerte so ca. eine Stunde.
Kann auch etwas mehr gewesen sein oder auch etwas weniger.
Kümmerte mich nicht wirklich.
Es ging ja um nichts.
Irgendwann hatte es die 45 Grad erreicht und war bereit für das Höllenfeuer.
Bei Vollgas zur Vollendung.
Kleiner Tipp am Rande.
So ein Knochen hat eine Haut herum.
Und diese Haut reagiert auf Feuer ziemlich zickig.
Die Kartoffeln durften nach der Kugel auch noch einen Besuch im Solarium machen.
Rein aus Neugierde.
Man will ja wissen, was die verschiedenen Probanden mit so viel Hitze machen.
Klar war von Anfang an, dass der Abstand zum Brenner, größer sein musste als beim Steak.
Kartoffeln reagieren ähnlich wie die Haut am Knochen. 

Etwas Nussbutter für die Kartoffeln.
Und ab gings auf den Teller.  

Ich verbuche das als gelungenen Versuch für mich.
Geschmacklich tipi topi.
Garpunkt kann ich als Telemark bezeichnen.
Und die Kartoffeln gingen stark in Richtung Bulls Eye.
Cheers! 

Wraps und gefüllte Pita

Die nächste Runde Wokkochen ist eingeläutet.
Heute steht in der roten Ecke, die Hühnerbrust mit einem Kampgewicht von gut 500 Gramm.
Und in der blauen Ecke befindet sich der Herausvorderer mit einem uns nicht bekannten Gewicht....Veggienator!
Oder auch bekannt unter, jede Menge Gemüse.
Unter den Unparteiischen befinden sich Knoblauch, Chili, Ingwer und ein Löffel Tom Yum.
Beim Gemüse wurden weder Kosten noch Mühe gescheut.
Alles aus artgerechter Bodenhaltung.
Mais vom Kolben getrennt.
Erbsenschoten in Stücke geschnitten.
Paprika in Streifen.
Zwiebel fein geschnitten.
Pilze zerkleinert, wie sie mir gerade untergekommen sind.

Bei ordentlich Hitze durfte alles eine Runde durch den Wok huschen.
Huschen deswegen, weil da wirklich nicht viel Zeit für Ablenkungen ist.
Da geht es rein ins heiße Vergnügen und auch gleich wieder raus.
Fast Food nach meinem Geschmack.

Angerichtet und auch gleich verpackt.
Mein Geheimtipp:
Chilimayo aus der Flasche mit der Gans!!
Das gibt noch mal ordentlich Gas.
Cheers!